Das Tor zur Versicherungswelt

Das Hamburger Seminar für Versicherungs-

wissenschaft hat auch in diesem Jahr an der Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft e. V. teilgenommen. Die Tagung fand auf dem Campus der Freien Universität Berlin statt. Teilnehmer der diesjährigen Exkursion waren Dank der finanziellen Unterstützung des VFVH neben dem Geschäftsführenden Direktor des Seminars, Prof. Dr. Robert Koch (Bildmitte), die beiden Wissenschaftlichen Mitarbeiter Louis Henning und Tim Stoffregen sowie die Studentischen Mitarbeiter Jana Herdemerten und Jannes Matzen, die erstmalig an der renommierten versicherungswissenschaftlichen Tagung teilnehmen konnten.

Nach einer gemütlichen Einstimmung durch den traditionellen Vorabendempfang ging es an den beiden Veranstaltungstagen mit vollem Schwung in medias res: Das gut gefüllte Tagungsprogramm widmete sich vielen spannenden und hochaktuellen Entwicklungen, mit denen sich die Versicherungsbranche derzeit konfrontiert sieht: dem demografischen Wandel, der Digitalisierung auf allen Ebenen, der zunehmenden Individualisierung und Ausdifferenzierung der Gesellschaft, der Urbanisierung des Lebensumfeldes und nicht zuletzt dem gestiegenen Umweltbewusstsein. Neue Erscheinungen wie Elektromobilität, Car Sharing, Telematiktarife, autonomes Fahren, Vitality-Tarife, InsurTechs, FinTechs, Online-Makler und Blockchains waren dabei ebenso Gesprächsthema wie die lange Zeit „totgeglaubte“ Lebensversicherung, die sich im Stile einer „Grande Dame“ der Versicherungswirtschaft noch immer als robust und langlebig erweist. Aber auch thematische Dauerbrenner wie die regulatorischen Vorgaben der Solvency-II-Richtlinie, das Verbraucherbild des deutschen und europäischen Gesetzgebers, die Beratungspflichten von Versicherungsmaklern und das Entscheidungsverhalten von Versicherungsnehmern wurden im Rahmen von Impulsvorträgen, Fachreferaten und Podiumsdiskussion umfassend gewürdigt.

Erfrischend und fruchtbringend war insoweit die wie immer gut austarierte Balance zwischen Beiträgen aus der Wissenschaft und Beiträgen aus der Praxis, auf die seit jeher besonderer Wert gelegt wird. Den gesellschaftlichen Höhepunkt der Tagung bildete das traditionelle Dinner mit anschließendem Get-Together am Abend. Dort bestand ausführlich Gelegenheit dazu, gewonnene Eindrücke in gemütlicher Atmosphäre Revue passieren zu lassen und dabei ganz nebenbei Netzwerke zu knüpfen: Insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs bot sich die Möglichkeit, mit dem Who’s Who von heute und den Führungskräften von morgen gleichermaßen ins Gespräch zu kommen. Neben Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet bereicherten dabei auch Nachwuchswissenschaftlicher/innen aus Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, den Benelux-Ländern und weiteren Staaten den Gesprächskreis. Fasst man die vielfältigen Eindrücke der Tagung in einem Satz zusammen, so darf man wohl sagen, dass die Versicherungsbranche trotz immenser Herausforderungen auch vor gewaltigen Möglichkeiten und Chancen steht. An Nachwuchskräften und frischen Ideen mangelt es

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